Was bleibt von mir? Teil 2

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„Gibt es eine Choreografie der Gefühle? Hinter jeder Form, die mein Körper einnimmt, wartet eine Emotion, die mich wie ein Motor zu einer Suche nach anderen Emotionen in neue Formen führt, und von diesen wieder weiter… Jede Bewegung ist daher mit einem bestimmten Gefühl, einer Empfindung verbunden, was wiederum Einfluss auf die Ausführung der Bewegung ausübt.“ (Milli Bitterli, 2004)

Die Performerin wird in einer intimen Umgebung gefilmt, und die Camera nimmt Beobachter auf. Später in der Performancesituation sieht das Publikum Tanz live, und zur selben Zeit die Beobachter am Video. Diese Perspektive kreiert eine Freiheit für die Performerin und für das Publikum. Dieses Stück ist ein Tagebuch von zwei Wochen in Zürich (im Frühling 2004) oder anders gesagt, ein Selbstportrait durch Begegnungen.

Im März/April 2004 ermöglichten die Rote Fabrik und das Tanzhaus Wasserwerk Milli Bitterli eine Residence in Zürich. Während der Zeit der Residence fand ebenfalls ein Research sowie ein Workshop zum Thema “Emotion und Bewegung” gemeinsam mit Schweizer TänzerInnen statt.

Das 25-minütige Solo ist das Resultat dieses Rechercheprozesses in Zusammenarbeit mit Jack Hauser.

  • Konzept / Choreografie / Tanz: Milli Bitterli
  • Kreation: Milli Bitterli und Jack Hauser
  • Film: Christine Marinelli
  • Musik: Radiohead, Pink Floyd, Bionic Breaks
  • Company Management: Claudia Stemberger
  • Koproduktion: artificial horizon
  • Unterstützung: MA7 Kultur, Bundeskanzler-amt.KUNST
  • Koproduktion: Rote Fabrik Theater Zürich und Tanzhaus Wasserwerk Zürich

Dauer: 25min

Arbeitsprozess „Was bleibt von mir?“

„Was bleibt von mir“ ist ein andauerndes Arbeits- und Forschungsprojekt über Emotion und Bewegung. Dabei hinterfragt Milli Bitterli, ob in einer Bewegung eine Emotion liegt. Begleitet wird der Arbeitsprozess zu „Was bleibt von mir“ von zahlreichen internationalen KünstlerInnen.

Konkret befasst sich Milli Bitterli seit dem Jahr 2004 mit diesem Thema. Die Recherchephase fand dabei auf verschiedensten Ebenen statt: drei Residencies, ein Research, zwei Workshops und zahlreiche Aufführungen markieren die Projektphasen in unterschiedlichen Städten Europas.

Im Rahmen von „Was bleibt von mir“ entstanden mehrere Teile (deren Nummern jedoch nicht chronologisch zugeordnet werden können). Bereits aufgeführt wurden die Teile 2, 3 und 5. Teil 2 wurde im April 2004 am Fabriktheater/Rote Fabrik, Zürich uraufgeführt.

Den Beginn des Gesamtprozesses markierte eine Arbeitsphase (mit Residency, Research und Workshop) im März/April 2004 in der Roten Fabrik und im Tanzhaus Wasserwerk in Zürich, die mit der Präsentation des Solos „Was bleibt von mir? Teil 2“ abgeschlossen wurde. Eine Fortsetzung fand das Projekt mit „Was bleibt von mir? Teil 5“ unter Einbeziehung der Tänzerin Ingrid Reisetbauer während der Residency von Milli Bitterli am Tanzquartier Wien in der Saison 2004/05.

Im Dezember 2004 gestaltete Milli Bitterli im Tanzquartier Wien einen zweiwöchigen Workshop zum Thema Emotion und Bewegung. „Was bleibt von mir? Teil 3“, in Zusammenarbeit mit den Tänzerinnen Krõõt Juurak und Sabile Rasiti, ist ein abendfüllendes Stück, das während der Residencies in Kortrijk (Belgien) und im Tanzquartier Wien entstand und das ATTACK! Festival – Dans in Kortrijk im April 2005 eröffnete.

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