Die Verschleuderung des Ich
You are material! What is moving me? Das Material tanzt uns, nicht wir das Material.’ (Milli Bitterli)
Der Arbeitsprozess zu „Die Verschleuderung des Ich“ begann bereits ein Jahr vor der geplanten Uraufführung: Im Rahmen des einjährigen Arbeitsprozesses erforschten die PerformerInnen in Laboren, Researches, Workshops und Performances den Zusammenhang von Emotion und Bewegung. Im Vordergrund des Arbeitsprozesses standen Dynamiken wie Wahrnehmung, Zulassen von Nähe, Distanzierung, Vereinnahmung und Freisetzung.
„…Die Sprache ist jene des Körpers, die in Bitterlis „Verschleuderung“ allerdings von der Emotionalität nicht zu trennen ist. Im Klartext heißt das, dass …die Performerinnen…aus einer kleinen Bewegungssequenz einen von immer heller werdender Fröhlichkeit dominier-ten Abend entstehen lassen, der gut und gern von Verzückung und Ekstase handelt…“ (Andrea Amort, Der Kurier, 25.2.2006)
Konzept, Choreografie: Milli Bitterli
Begleitung: Jack Hauser
Tanz, Choreografie: Milli Bitterli, Sabina Holzer, Sabile Rasiti, Heide Kinzeldorfer
Dramaturgischer Input: Myriam Van Imschoot
Kostüme: Germana Tack
Lichtdesign: Jan Maertens
Original Soundtrack: Martin Siewert
Produktionsleitung: Doris Jauschowetz
Company Management: Claudia Stemberger
Dank an Dimitry Masyn, Dolores Hulan und Krõõt Juurak
Eine Koproduktion von artificial horizon und Tanzquartier Wien. Mit Unterstützung von MA7 Kultur, Bundeskanzleramt.KUNST.
Dauer: ca. 55 Minuten

