A donut has a hole
Eine Performance von Milli Bitterli und Frans Poelstra
Können wir einander noch begegnen? Wollen wir wirklich einander noch kennen (lernen)? Ist unser freiwilliges Zusammensein immer noch freiwillig genug? Oder sind wir bereits in unserer täglichen Routine gefangen? Fühlen wir uns als Opfer unserer Vergangenheit? Eine Menge Gedanken, Geschichten, Bewegungen, zufällige Berührungen, Wutausbrüche und im letzten Augenblick – die Musik.
In ihrer ersten gemeinsamen Performance spielen Milli Bitterli und Frans Poelstra mit den Vorstellungen und Bildern einer fiktionalen Welt am Rande von Unschuld, Grausamkeit und Naivität.
Als verheiratetes Paar mit Kindern sind sie sich bewusst, dass das reale Leben immer näher ist, als man sich wünschte. Aber da sie beide „stage animals“ mit Mangel an Zivilisation sind, finden sie stets Wege, ihre vorgefertigten Ideen darüber, was auf der Bühne (un)möglich ist, zu sprengen.
VON UND MIT: Milli Bitterli und Frans Poelstra. KOSTÜM: Svenja Gassen PRODUKTIONSLEITUNG: Claribel Koss EINE KOPRODUKTION VON: Tanzquartier Wien und artificial horizon. GEFÖRDERT DURCH die Stadt Wien. RESIDENZEN bei d.i.d. dance identity Pinkafeld und Tanzhaus Zürich URAUFFÜHRUNG: 15.10.2010, Tanzquartier WienFoto: Laurent Ziegler

